Ökologiekonzept und Umwelt-Engagement
Klimaneutrales Drucken Die IFAT ENTSORGA
sorgt dafür, dass ein
Großteil ihrer Druckerzeugnisse unter Beachtung höchster
Ökologiestandards
gedruckt werden. In diesem Zusammenhang werden nur
Druckereien beauftragt, die mit einem glaubwürdigen
Geschäftsmodell
Informationstransparenz, Energieeffizienz und klimaneutrales Drucken
nachweisen
- dafür wurde die IFAT ENTSORGA zertifiziert. Sie unterstützt
bei jeder Produktion von
Druckerzeugnissen ein ausgewähltes Umweltschutzprojekt. Mit der
Herstellung des Besucherprospektes wird beispielsweise ein
Wasserprojekt in Indonesien unterstützt: Wasserkraft für Mobuya Village Das
Laufwasserkraftwerk im Norden der Insel Sulawesi wird durch drei
Francis Turbinen betrieben, welche insgesamt 21.550 MwhStrom pro Jahr
produzieren.Dadurch kann die Nachfrage nach Elektrizität aus
fossiler
Energie ersetzt und in den nächsten 10 Jahren eine jährliche
Menge von 11.637 Tonnen CO2 vermieden werden. Die Häufigkeit von
Stromausfällen wird reduziert; Ein stabiles Netz ist eine
zentrale Voraussetzung für die Entwicklung der lokalen
Ökonomie und für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen,
z.B. in der verarbeitenden Nahrungsmittelindustrie. Außerdem
wird die Aufforstung der Ufer sowie
die Eindämmung der Erosion unterstützt. Mehr Informationen
hierzu sowie die Zertifikate der IFAT ENTSORGA (IKS-Nr.276-53405-0911-1015) sind
unter www.climatepartner.de
einsehbar. Darüber hinaus wird bei der IFAT ENTSORGA auch bei allen
weiteren Werbemitteln darauf geachtet, möglichst umweltverträglich, das heißt
ohne schadstoffhaltige Substanzen wie Lacke, Bleichmittel oder ähnliches,
produzieren zu lassen. |
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Grüner Treffpunkt Das Atrium in der Neuen Messe
München als Achse zwischen den Haupteingängen ist mit
Bäumen, Rasen- und Wasserflächen ein wertvoller Erholungsort,
eine Oase unter freiem Himmel mit Atmosphäre. Darüber hinaus
hat das 73 Hektar große Gesamtgelände mit 125.000 m²
Grünflächen einen Grünanteil von 17 Prozent. Im gesamten
Messegelände sind mehr als 2.000 große Einzelbäume und
70.000 standortgerechte Sträucher und kleinere Bäume
gepflanzt. Auch die Außenwände der Ausstellungshallen und
viele Dächer sind begrünt. So dokumentiert sich die Neue
Messe München als ein grüner Treffpunkt, der in seiner
Verbindung von Architektur und Natur Standards setzt.
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Sonnenenergie Als bislang einziges Messegelände
erzeugt die Neue Messe München mit der größten
Photovoltaik-Dachanlage der Welt rund 2,7 Megawatt (MW) Strom pro Jahr.
Die Messe München unterstreicht damit ihr Engagement beim Einsatz
innovativer Umwelt-Technologien.
Neben den zwei bereits
bestehenden Anlagen auf den 12 Dächern der Hallenreihen A und B
aus den Jahren 1997 und 2002 wurde 2004 eine weitere Dachfläche
der Gewinnung von Solarstrom gewidmet. Dieses von der EU
geförderte Solarstromtestfeld auf dem Parkhaus West dient des
Weiteren der Erforschung unterschiedlicher Solarzellen und
Wechselrichter-Typen. Mit den drei Photovoltaik-Anlagen leistet die
Messe München einen einmaligen Beitrag zur Stromerzeugung aus
regenerativen Energien und kann jährlich den Ausstoß von
rund 3.300 Tonnen Kohlendioxid vermeiden, der bei der Stromerzeugung
aus fossilen Brennstoffen entstehen würde. Die Leistung der Anlage
auf den B-Hallen und der umweltfreundlich erzeugte Strom aus dem
Blockheizkraftwerk der Neuen Messe München können den
Stromgrundbedarf des Geländes von rund 4 MW, der an Tagen ohne
Messebetrieb benötigt wird, fast vollständig abdecken.
- Dachfläche der Hallenreihen A, B und des Parkhauses: 149.000
m², davon werden rund 75.000 m² photovoltaisch genutzt
- Spitzenleistung 1,058 MW (A1-A6), 1,016 MW (B1-B6), 655 KW (Parkhaus)
- 21.900 Solarmodule
- Leistung eines Solarmoduls 130 Watt; Testmodule zwischen 55 und 220 Watt
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Erdgas/Blockheizkraftwerk Erdgas
zählt zu den umweltfreundlichsten Primärenergien, die man
momentan einsetzen kann. Deshalb ist es für uns keine Frage, sie
intensiv zu nutzen. Die Neue Messe München verwendet Erdgas im
Blockheizkraftwerk und allen weiteren Anlagen zur Wärmerzeugung.
Ein
mit Erdgas betriebenes Blockheizkraftwerk versorgt die Westspange der
Neuen Messe München mit Eingang West, ICM – Internationales
Congress Center München und Messehaus. Es hat eine Stromleistung
von 2,8 MW und eine Wärmeerzeugungsleistung von 3,6 MW. Auch beim
Betrieb des Blockheizkraftwerks wurde besonders auf e-nergiesparende
Aspekte geachtet. Die Gebäudeautomatisation ermöglicht eine
wirtschaftliche Betriebsführung durch einen koordinierten und
energieoptimierten Betrieb der Anlagen. Für die Hallen werden
dezentrale Wärmeerzeugungs- und Kühlungsanlagen zur
Vermeidung von Leitungsverlusten eingesetzt. |
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Regenwassernutzung Zur Entlastung der Kanalisation wird
das Regenwasser über ein weitverzweigtes Versickerungssystem
– ein „Rigolen-System“ – direkt dem Grundwasser
zugeführt. Teilweise wird das Regenwasser der Dachflächen in
Speichern gesammelt und für die Nachspeisung der Messeseen genutzt. |
Lärmschutz Durch ein
Lärmgutachten wurde ein Lärmpegel festgelegt, der die
Bevölkerung schützt und dennoch einen reibungslosen
Messebetrieb ermöglicht. So werden im Messefuhrpark der Neuen
Messe München lärmgedämmte Fahrzeuge, zum Beispiel
Gabelstapler oder Müllfahrzeuge eingesetzt. |
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Abfallvermeidung und -sortierung Speziell
für die Neue Messe München wurde ein Konzept entwickelt, das
die Abfallvermeidung, Abfalltrennung und Abfallverwertung umweltgerecht
ermöglicht. Neben einem durchgängig standardisierten Netz von
Wertstoffstationen hat das Gelände eine eigene
Wertstoffsortieranlage neuesten technischen Standards. |
Umschlagbahnhof Der
Transport von Gütern auf der Schiene ist nicht zuletzt aus
ökologischen Gründen sinnvoll. Für den An- und
Abtransport von Messegütern befindet sich in unmittelbarer
Nähe des Messegeländes der modernste Umschlagbahnhof
Deutschlands. Als zentraler Knotenpunkt im europäischen Netz
verbindet er wichtige Wirtschaftsräume – und bietet eine
umweltgerechte, sichere und zeitsparende Alternative zur Straße. |
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FSC-Papier Seit Anfang 2008 verwendet die Messe
München so genanntes FSC-Papier für Drucksachen. Bei diesem FSC-Papier handelt
es sich um ein umweltfreundliches Erzeugnis, das das Logo des Forest
Stewardship Council (FSC) trägt. Dieses Logo zeigt dem Endverbraucher, dass das
Holz für das Papier aus nachhaltiger Waldnutzung gewonnen oder die
Waldressourcen geschont wurden. Das geschützte Gütesiegel des FSC erhalten nur
Unternehmen, die in regelmäßigen Abständen nach den Regeln des FSC geprüft
werden. So wird mit der Vergabe des Zertifikats garantiert, dass alle
Herstellungsschritte – angefangen beim Waldbau und Holzeinschlag über die
Verarbeitung und den Transport bis hin zum Verkauf – nach den Vorgaben des FSC
kontrolliert sind. (Quelle: www.fsc-papier.de)
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