Messe München International IFAT ENTSORGA 2014 - Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft
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Rahmenprogramm / Mega Cities – Mega Chances
Mega Cities – Mega Chances
Lösungen für die globale Welt von Morgen auf der IFAT ENTSORGA 2012


DownloadKongress-Forum Mega Cities – Mega Chances (pdf, 1,4 MB)
 
Globale Urbanisierung wird heute von der Zukunftsforschung als eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts begriffen. Deshalb ist auch oft vom „Urban Millennium“ die Rede. Schon heute lebt ein großer Teil der Menschheit weltweit in einer von über 30 Mega Cities (jede vier bis zehn Mio. Einwohner). Bis 2015 soll diese Zahl auf 60 Städte mit mehr als 600 Mio. Menschen steigen. Bis 2030 werden die Mega Cities für mehr als 60 Prozent der Menschheit Lebensmittelpunkt sein.

Jedoch bleibt diese Entwicklung nicht nur allein auf Megastädte begrenzt. Gleichzeitig entwickeln sich immer mehr Ballungszentren und Emerging Cities  zu durchgehenden Siedlungsbändern.

Während zwei Drittel der Mega Cities heute bereits in Entwicklungsländern liegen, so findet sich das Phänomen funktional integrierter megaurbaner Siedlungsräume auch in Europa (zum Beispiel: Rhein /Ruhr Region mit mehr als 13 Mio. Einwohnern). Insofern ist es nicht übertrieben zu sagen: „Die Welt wird zur Stadt, die Stadt wird zur Welt! “
 
Überblickt man die Veranstaltungen und Publikationen zu diesem Thema, so wird zumeist mehr auf das Risiko dieser Entwicklungen hingewiesen als auf die Chancen.

Der Fokus liegt auf dem Konfliktpotenzial. Megastädte werden zum „globalen Risikogebiet“, das auf den ersten Blick nicht mehr steuerbar erscheint. Szenarios von ökologischen und infrastrukturellen Überlastungserscheinungen werden erstellt, an deren Ende „der ökologische Gau“ oder gar die „soziale Explosion“ steht. Diese Ballungszentren sind sogenannte „risk hot spots“.
 
Dabei wird oftmals vergessen, dass diese Siedlungszentren auch als Katalysator für viele technologische Entwicklungen dienen, die sie dann bewohn- und steuerbar machen. Mega Cities sind, bildlich gesprochen, „Laboratorien der Zukunft“. Sie nehmen Entwicklungstrends bereits vorweg, sind Motoren für den globalen Wandel mit einer extrem hohem Entwicklungsdynamik. Megastädte werden zum Treiber für technische Innovationen, sind dynamische Wirtschafts- und Wachstums-Lokomotiven. Hier lassen sich technische Innovationen und Lösungen wesentlich schneller und rentabler verwirklichen und effizienter integrieren.
 
Das ist auch der Ansatz, den die IFAT ENTSORGA 2012 mit ihrer Veranstaltung „Mega Cities - Mega Chances“ verfolgt, die am Montag ,den 7. Mai 2012 von 13 bis 18 Uhr im Forum der Halle A5 stattfindet. Mega Cities bieten Chancen und sind Herausforderungen für zukünftige Lebensformen. Die Aussteller der Weltleitmesse IFAT ENTSORGA bieten schon heute viele Lösungen für die Herausforderungen von Morgen.
 
Wasser, Abwasser und Ressourcen sind die elementaren Bausteine für das urbane Zeitalter und die Steuerbarkeit von zukünftigen Lebensformen und Lebensräumen.

Die einzelnen Blöcke „Herausforderungen für das urbane Zeitalter“, „Internationale Beispiele für nachhaltige Entwicklung“, „Innovative Stadtentwicklungskonzept /-technologien“ sowie „Soziale Nachhaltigkeit“ sind lösungsorientiert angelegt und eng mit denen auf der IFAT ENTSORGA 2012 angebotenen hochentwickelten Produktleistungen, Serviceleistungen und technologischen Innovationen vernetzt.

Der Besuch der Foren ist kostenfrei. Alle Vortragsveranstaltungen werden mit Simultanübersetzung in deutscher und englischer Sprache angeboten.

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KONGRESS-FORUM: MEGA CITIES - MEGA CHANCES
Urbane Laboratorien der Zukunft
Mo 07.05.2012
13:00 - 18:00 h
IFAT ENTSORGA 2012
Forum Halle A5
Moderation:
Prof. Dr.-Ing. Norbert Dichtl, Institut für Siedlungswirtschaft, Technische Universität Braunschweig, Braunschweig

13:00 - 13:05
Begrüßung
Eugen Egetenmeir, Geschäftsführer, Messe München International, München

13:15 - 13:25
Eröffnung des Kongress-Forums
Katherina Reiche MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

13:25 - 13:30
Grußworte
Dr. Marcel Huber, MdL, Bayerischer Staatsminister für Umwelt und Gesundheit

13:30 – 14:45
Themenblock 1:
Herausforderungen für das urbane Zeitalter

-> 13:30 – 13:45
Keynote
Prof. Dr. Martin Faulstich, Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie der Technischen Universität München, Vorsitzender des Sachverständigenrats für Umweltfragen (SRU), Berlin

-> 13:45 – 14:00
Nachhaltige Urbanität und Lebensstile
Dr. Michael Denkel, Mitglied der Geschäftsleitung, Partner, Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt am Main

-> 14:00 – 14:15
Ressourcen, technische Lösungen für die Umwelt
Prof. Dr.-Ing. Xiaohu Dai, Director, The National Engineering Research Center for Urban Pollution Control, Tongji University, Shanghai

-> 14:15 – 14:30
Making Cities Work – Nachhaltige Infrastruktur für Städte
Dr. Willfried Wienholt, Vice President, Leiter Siemens Stadtentwicklung, Corporate Development Siemens One, Siemens AG, München

-> 14:30 – 14:45
Stadtmobilität und Logistik in Mega Cities
Prof. Dr.-Ing. Thomas Wimmer, Vorsitzender der Geschäftsführung, Bundesvereinigung Logistik (BVL) e.V., Bremen


14:45 - 16:30
Themenblock 2:
Internationale Beispiele für nachhaltige Entwicklungen in Mega Cities: Südamerika, Indien, China

-> 14:45 - 15:15
"Südamerika"
Wachsende Mega Cities - Nachhaltiges Management von Wasser und Abwasser am Beispiel von globalen Ballungszentren:

- 14:45 - 15:00
Mexiko City - Herausforderungen der Abwasserreinigung in der Mega City - Deep tunnel project
José Antonio Guevara Badillo, Director General México, Pöyry (México) S.A. de C.V. MEXICO

- 15:00 - 15:15
Buenos Aires – Große Städte, großer Wasserbedarf, große Herausforderungen - Wasser in einer urbanisierten Welt
Martin Geiger, Fachbereich Süßwasser, WWF Deutschland, Berlin

-> 15:15 - 15:30
"Indien"
Herausforderungen für Mega Cities am Beispiel Bangalore – Wachsende Anforderungen an das City-Management für: Logistik, Nachhaltigkeit, Emissionskontrolle
Dr. Jürgen Porst, GIZ Bangalore, Senior Advisor, GIZ/ASEM, Indo-German Environment Programme, HAWA, Bangalore

-> 15:30 - 16:30
"China – Mega Cities"

- 15:30 - 15:45
Nachhaltige Anpassungsstrategien für Abfall- und Entsorgungswirtschaft in Shanghai
Prof. Meng Wei, President, Chinese Research Academy of Environmental Science (CRAES), Peking

- 15:45 - 16:00
Wasserkreislaufsystem in Peking – Maßnahmen und Handlungskonzepte
Prof. Dr.-Ing. Xiaohu Dai, Director, The National Engineering Research Center for Urban Pollution Control, Tongji University, Shanghai

- 16:00 - 16:15
Bedeutung disziplin-übergreifender Allianzen für die Verwirklichung nachhaltiger Wasserkonzepte für Mega-Cities
Prof. Dr.-Ing. Peter Wilderer, Professor emeritus of excellence, Technische Universität München, München

- 16:15 - 16:30
Smartes Wasserressourcenmanagement: Lösungen bei konkurrierenden Wassernutzern
Martin Käßler, Forschung und Entwicklung Marketing, Fraunhofer-Anwendungszentrum Systemtechnik AST, Ilmenau

16:30 - 17:00
Themenblock 3:
Innovative Stadtentwicklungskonzepte/-technologien

-> 16:30 - 16:45
Umweltmaßnahmen in Mega Cities – Abfall- und Recyclingkonzepte
Peter Kurth, Senator a.D., Präsident, Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft e.V. (BDE), Berlin

-> 16:45 - 17:00
Mega Cities: Vernetzte Systeme und Stadtpolitik
Arno Tomowski, Leiter Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH, Eschborn, in Kooperation mit Bundesministerium für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), Bonn

17:00 - 17:15
Themenblock 4:
Mega Cities und soziale Nachhaltigkeit

-> Wasser in Mega Cities - Die Ansichten von UN-Habitat zu Herausforderungen und Chancen
Bert Diphoorn, Branch Coordinator of the Urban Basic Services Branch, UN-Habitat and Vice-Chair of UN-Water, Nairobi

17:15 - 17:30
Resümee
Prof. Dr.-Ing. Norbert Dichtl, Institut für Siedlungswirtschaft, Technische Universität Braunschweig, Braunschweig

17:30 - 18:00
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Neues Datum 2014
IFAT ENTSORGA 2014 Save the date 5.-9. Mai 2014
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Schlussbericht
IFAT ENTSORGA bricht alle Rekorde ...mehr
Statements
Ausstellerstimmen und Statements der ideellen Träger ...mehr
Fotogalerie
Aktuelle Bilder direkt von der Messe ...mehr
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