Lösungen für die globale Welt von
Morgen auf der IFAT ENTSORGA 2012
Kongress-Forum Mega Cities – Mega Chances (pdf, 1,4 MB)
Globale Urbanisierung wird heute von der Zukunftsforschung
als eine der zentralen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
begriffen.
Deshalb ist auch oft vom „Urban Millennium“ die Rede. Schon
heute lebt ein großer Teil der Menschheit weltweit in einer von
über 30 Mega Cities (jede vier bis zehn
Mio. Einwohner). Bis 2015 soll diese Zahl auf 60 Städte mit mehr
als 600 Mio.
Menschen steigen. Bis 2030 werden die Mega Cities für mehr als 60
Prozent der
Menschheit Lebensmittelpunkt sein.
Jedoch bleibt diese Entwicklung nicht nur allein auf
Megastädte begrenzt. Gleichzeitig entwickeln sich immer mehr Ballungszentren
und Emerging Cities zu durchgehenden
Siedlungsbändern.
Während zwei Drittel der Mega Cities heute bereits in
Entwicklungsländern liegen, so findet sich das Phänomen
funktional integrierter
megaurbaner Siedlungsräume auch in Europa (zum Beispiel: Rhein
/Ruhr Region mit
mehr als 13 Mio. Einwohnern). Insofern ist es nicht übertrieben zu
sagen: „Die Welt wird zur Stadt, die Stadt wird zur Welt!
“
Überblickt man die Veranstaltungen und Publikationen zu
diesem Thema, so wird zumeist mehr auf das Risiko dieser Entwicklungen
hingewiesen als auf die Chancen.
Der Fokus liegt auf dem Konfliktpotenzial. Megastädte werden
zum „globalen Risikogebiet“, das auf den ersten Blick nicht
mehr steuerbar erscheint. Szenarios von ökologischen
und infrastrukturellen Überlastungserscheinungen werden erstellt,
an deren Ende
„der ökologische Gau“ oder gar die „soziale
Explosion“ steht. Diese
Ballungszentren sind sogenannte „risk hot spots“.
Dabei wird oftmals vergessen, dass diese Siedlungszentren
auch als Katalysator für viele technologische Entwicklungen dienen, die sie
dann bewohn- und steuerbar machen. Mega Cities sind, bildlich gesprochen,
„Laboratorien der Zukunft“. Sie nehmen Entwicklungstrends bereits vorweg, sind
Motoren für den globalen Wandel mit einer extrem hohem Entwicklungsdynamik. Megastädte
werden zum Treiber für technische Innovationen, sind dynamische Wirtschafts- und
Wachstums-Lokomotiven. Hier lassen sich technische Innovationen und Lösungen
wesentlich schneller und rentabler verwirklichen und effizienter integrieren.
Das ist auch der Ansatz, den
die IFAT ENTSORGA 2012 mit ihrer Veranstaltung „Mega Cities - Mega
Chances“ verfolgt, die am Montag ,den 7. Mai 2012 von 13 bis 18 Uhr im Forum
der Halle A5 stattfindet. Mega Cities bieten Chancen und sind Herausforderungen
für zukünftige Lebensformen. Die einzelnen Blöcke „Herausforderungen für das
urbane Zeitalter“, „Internationale Beispiele für nachhaltige Entwicklung“,
„Innovative Stadtentwicklungskonzept /-technologien“ sowie „Soziale
Nachhaltigkeit“ sind lösungsorientiert angelegt und eng mit denen auf der IFAT
ENTSORGA 2012 angebotenen hochentwickelten Produktleistungen, Serviceleistungen
und technologischen Innovationen vernetzt.

Wasser, Abwasser und Ressourcen sind die elementaren Bausteine für
das urbane
Zeitalter und die Steuerbarkeit von zukünftigen Lebensformen und
Lebensräumen. Durch ihr rasantes Wachstum stehen viele
Metropolen noch unmittelbarer vor der entscheidenden Zukunftsaufgabe:
Wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, Lebensqualität und
Schutz der Umwelt
müssen in ein nachhaltig stabiles Gleichgewicht gebracht werden.
Die Aussteller
der IFAT bieten schon heute die Lösungen für diese
Herausforderungen. Zudem
beleuchten Experten im Rahmenprogramm die Problematik der globalen
Urbanisierung. Dieses Thema ist zukunftsweisend und wird auch in
der
kommenden Veranstaltung im Jahr 2014 unter der Marken-Allianz
„intelligent
urbanization“ präsentiert werden.
Der Besuch der Foren ist kostenfrei. Alle Vortragsveranstaltungen
werden mit Simultanübersetzung in deutscher und englischer Sprache
angeboten.