- Fachabteilung Luftreinhaltung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau neuer Partner der IFAT ENTSORGA
- Energieeffizienz ein Kernthema im Bereich Luftreinhaltung
- Exportquote deutscher Unternehmen bei über 50
Prozent
Luftreinhaltungstechnologien sind auf vielfältige Weise mit der
Abfall- und Recyclingwirtschaft verknüpft. Mit ihrer Hilfe werden zum Beispiel
Schadstoffe aus der Biomasseverbrennung abgeschieden, der umweltgerechte
Betrieb von Aufbereitungsanlagen sichergestellt oder das Abgas aus dem
Elektroschrottrecycling gereinigt. Als Nebeneffekt gewinnen zunehmend mehr
Systeme Energie oder Sekundärrohstoffe aus dem Abgasstrom zurück.
Ein Bereich mit viel Potenzial also, für den für die nächste IFAT
ENTSORGA, die vom 7. bis 11. Mai 2012 in München stattfindet, die Fachabteilung
Luftreinhaltung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) als
Partner gewonnen werden konnte. Der VDMA ist mit insgesamt sechs Fachbereichen
ideeller Träger der IFAT ENTSORGA.
Zu den Kernthemen der ausstellenden Mitgliedsunternehmen des
VDMA-Fachverbandes Allgemeine Lufttechnik zählt die Energieeffizienz. „Immer
höhere Belastungen mit feinen Stäuben machen immer bessere Abscheidegrade
erforderlich. Mit dem steigenden Bedarf an leistungsstarken Filtern schnellt
gleichzeitig der Energiebedarf in die Höhe“, erläutert Christine Montigny, Referentin
der Fachabteilung Luftreinhaltung des VDMA. „Um diesen Entwicklungen zu
entgegnen, sind noch energieeffizientere Produkte erforderlich, die zum
Beispiel auf neue Methoden zur Wärmerückgewinnung setzen.“ Weitere Ansätze
seien energiesparende Ventilatoren, intelligente Steuerungstechniken sowie eine
bedarfsorientierte Filterreinigung, so die VDMA-Expertin.
Innerhalb der EU setzt die verstärkte Umsetzung des europäischen
Ordnungsrechts wichtige Marktimpulse. „In zunehmendem Maße werden derzeit die
geltenden europäischen Grenzwerte auch in der Praxis eingefordert, beispielsweise
bei Projekten in Osteuropa und der Türkei, was in der Vergangenheit so nicht
der Fall war“, berichtet Montigny.
In Deutschland bieten über 150 hauptsächlich kleine und
mittelständische Unternehmen Luftreinhaltungslösungen für industrielle Prozesse
an. Mit rund 24 Prozent ist die Gruppe
Müllverbrennungsanlagen/Abfallwirtschaft/Kraftwerke nach der Metallindustrie
(35 Prozent) die zweitgrößte Abnehmerbranche.
Das Geschäft der deutschen Unternehmen der Luftreinhaltung ist
stark international ausgerichtet: Die Exportquote liegt bei über 50 Prozent.
Nach Angaben von Guntram Preuß, Konjunkturexperte des Fachverbands Allgemeine
Lufttechnik im VDMA, kamen im Jahr 2011 die stärksten Wachstumsimpulse aus Ost-
und Südost-Asien, aus den europäischen Ländern außerhalb der EU sowie aus
Deutschland selbst.
Im Jahr 2011 rechnen die VDMA-Mitgliedsunternehmen aus dem Bereich
Luftreinhaltung nach Beobachtungen von Preuß mit einer positiven
Umsatzentwicklung. „Auch für das kommende Jahr herrscht in der Branche
vorsichtiger Optimismus“, so Preuß.
Weitere Informationen unter www.ifat.de
Über die IFAT ENTSORGA Die IFAT
ENTSORGA, Weltleitmesse für Wasser-, Abwasser-, Abfall- und Rohstoffwirtschaft,
findet von 7. bis 11. Mai 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München statt.
Die letzte Veranstaltung der weltweit wichtigsten Fachmesse für Innovationen
und Dienstleistungen in den Bereichen Wasser-, Abwasser-, Abfall- und
Rohstoffwirtschaft zählte 2.730 Aussteller aus 49 Ländern und 109.589 Besucher
aus 186 Ländern. Die Zahlen werden durch die unabhängige
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG im Auftrag der FKM, Gesellschaft
zur Freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen, geprüft.
Über die
Messe München International (MMI) Die Messe München International ist mit rund 40 Fachmessen
für Investitionsgüter, Konsumgüter und Neue Technologien allein am Standort
München einer der weltweit führenden Messeveranstalter. Über 30.000 Aussteller
und mehr als zwei Millionen Besucher nehmen jährlich an den Veranstaltungen auf
dem Messegelände, im ICM - Internationales Congress Center München und im
M,O,C, Veranstaltungs- und Ordercenter teil. Darüber hinaus veranstaltet die
Messe München International Fachmessen in Asien, in Russland,
im Mittleren Osten und in Südamerika. Mit sechs Tochtergesellschaften in Europa
und Asien sowie über 60 Auslandsvertretungen, die mehr als 90 Länder betreuen,
verfügt die Messe München International über ein weltweites Netzwerk. Auch beim
Thema Nachhaltigkeit übernimmt sie eine Vorreiterrolle: Als erste
Messeeinrichtung wurde sie mit dem Zertifikat „Energieeffizientes Unternehmen“
vom TÜV SÜD ausgezeichnet.
Ansprechpartner
für die Presse: Sabine Wagner
Projekt-PR-Referentin, Zentralbereich MarCom
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