Fachkraft für Abwassertechnik: Wasser marsch!

Wusstest du, dass nur drei Prozent des weltweiten Wasservorkommens Süßwasser ist? Diese drei Prozent bilden die Basis für unser Trinkwasser. Für waschen, putzen und Körperpflege braucht jeder Mensch im Schnitt täglich mehr als 100 Liter Wasser.

Aber wer macht es wieder sauber?

Fachkraft für Abwassertechnik - das gehört dazu

Infografik Fachkraft für Abwassertechnik zoom

  • Du überwachst an Monitoren die Daten der Kläranlage.
  • Du kontrollierst regelmäßig auch vor Ort, ob alles läuft
  • Du entnimmst Abwasserproben und untersuchst sie im Labor.
  • Deine technische Geschicklichkeit ist bei der Wartung und den Reparaturen gefragt.
  • Du bist zuständig für Maschinen, Pumpen und Motoren.
  • Du interessierst dich für Biologie, Chemie, Mechanik und Elektronik.
  • Du kannst mit Weiterbildungen Meister oder Umwelttechniker werden.

Ran an die Arbeit

  • In kommunalen oder industriellen Betrieben
  • In Betriebsräumen, Werkhallen, Labor- und Büroräumen
  • Im Kanalnetz und Kanalbauwerken
  • Im Freien

Was macht eigentlich ein Azubi für Abwassertechnik?

 

Was macht eigentlich ein Azubi für Abwassertechnik?

Aus dem Nähkästchen

Tommy und Thore machen die Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik. Bei Berufswelten Energie-Wasser geben uns einen kleinen Einblick ihren Berufsalltag:

Tommy, 19 Jahre, Stadtwerke Jena:
„Ich wollte einen Beruf mit Abwechslung, bei dem ich draußen unterwegs und handwerklich tätig sein kann. Los geht es morgens mit einem Kontrollgang über die Anlage. Wir führen regelmäßig verschiedene Messungen und Proben durch. Dazu kommen Wartungsarbeiten, die Pflege der Außenanlagen und Fahrten zu den anderen kleineren Anlagen in unserem Verbandsgebiet. Ich finde es toll, dass man immer wieder vor neuen Aufgaben steht, für die es keine Pauschallösung gibt. Dann sind auch wir Azubis gefragt, eigene Ideen einzubringen und mitzudenken.“

Thore, 25 Jahre, Stadtentwässerung Dresden:
„Eine Ausbildung zur Fachkraft für Abwassertechnik bietet viel Abwechslung. Wir lernen im Labor zu arbeiten, zu pflastern und mauern außerdem sind wir in der Schlosserei und der E-Werkstatt. Man ist nach drei Jahren ein richtiger Allrounder. Man benötigt gute Kenntnisse in naturwissenschaftlichen Fächern wie Biologie und Physik. Und man sollte zupacken können und gern an der frischen Luft arbeiten. Das heißt jedoch nicht, dass dieser Beruf nichts für Frauen ist. Wir haben hier ganz tolle Kolleginnen.“

Quellen:
Danke an BDE, DVGW und DWA für den Input!